Grundsätze und Vision für die Waisenprojekte

  • Es geht in erster Linie darum, die akute Not durch geprüfte, sinnvolle und fachmännische Hilfe zu lindern.
  • Schon mit geringen Mitteln kann die Situation der Waisenkinder grundlegend verbessert werden. So reichen bereits etwa 50 Cent pro Tag für die Grundversorgung eines Kindes aus.
  • Grundversorgung bedeutet: Unterkunft, Essen, Kleidung, Medizin und Schulbildung.
  • Wir übergeben kein Bargeld, sondern organisieren für die Waisenhäuser Beschaffungen, Reparaturen, Schulbedarf, Fortbildungen etc.
  • Langfristig sollen die Waisenhäuser die benötigten Mittel aus eigener Kraft, womöglich sogar Überschüsse für ähnliche Projekte erwirtschaften. Wirtschaftliche Eigenständigkeit kann durch Kleingewerbe oder Stiftungen umgesetzt werden.
  • In Deutschland verdient niemand einen Cent an den Hilfen, alle Unterstützung hierzulande erfolgt ehrenamtlich. Administrativer Aufwand in Deutschland wird privat getragen. Wer hilft, hilft zu 100% den Waisenkindern.
  • Es gelten professionelle Standards betreffend der Durchführung der Leistungen, der Verwendung finanzieller Mittel und des Projektreportings. Von aufwändigen Werbemaßnahmen wird abgesehen.
  • Jeder Geldtransfer wird genauestens dokumentiert. Es gibt regelmäßige Projektberichte. Die Buchführung und Steuererklärung erfolgt nach deutschen Standards.
  • Die lokale Bevölkerung wird aktiv in die Arbeiten an den Waisenhäusern einbezogen, dadurch wird die wenig entwickelte Wirtschaft vor Ort angeregt, und weitere Menschen profitieren von den Projekten.

Das Projekt bereichert unser Leben, und das möchten wir gerne mit Gleichgesinnten teilen. Im Fokus stehen aber die Waisenkinder und ihre ganz grundlegenden menschlichen Bedürfnisse. Sie sollen nicht am Spendentropf hängen, sondern nachhaltig auf das Leben vorbereitet werden, wirtschaftliche Unabhängigkeit erreichen und dann selbst Verantwortung für wirtschaftlich und sozial schlechter gestellte Menschen übernehmen.

Hatem Imran

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