Unser neuer Kindergarten in Syrien: Aus einer Ruine wird ein sicherer Ort

Unser neuer Kindergarten in Syrien: Aus einer Ruine wird ein sicherer Ort

Aus einer zerbombten Ruine wird ein Kindergarten

Manchmal beginnt etwas Gutes genau dort, wo vorher Zerstörung war. Heute möchten wir euch von einem Ort erzählen, der noch vor Kurzem eine zerbombte Ruine war und heute wieder mit Kinderstimmen gefüllt ist.

Viele der Kinder und Familien, um die wir uns kümmern, mussten vor Jahren aus verschiedenen Regionen Syriens fliehen. Sie landeten in einem Flüchtlingslager in Afrin, im Norden Syriens. Dort haben wir ein Zentrum für sie aufgebaut und die Kinder über sieben Jahre hinweg begleitet, sowohl schulisch als auch seelisch.

Mit dem Sturz des Assad-Regimes konnten die Familien endlich in ihre Heimat zurückkehren. Für viele bedeutete das, noch einmal ganz von vorn anzufangen. Viele von ihnen sind in das Umland von Damaskus zurückgekehrt und eines der ersten Dinge, das sie brauchten, war ein sicherer Ort für ihre Kinder. Also sind auch wir mitgegangen, um genau das aufzubauen.

Das zerstörte Gebäude des künftigen Kindergartens, davor gelieferte Betonsteine für die Grundstücksmauer

Die Aufbauarbeiten beginnen. Der gröbste Schutt wurde entfernt und die Baumaterialien der Grundstücksmauer wurden geliefert.

Zwei Arbeiter auf dem Dach über der neu errichteten weißen Grundstücksmauer

Nach vielen Stunden Arbeit steht die Grundstücksmauer.

Frisch blau lackierte Eingangstür in einer von Einschusslöchern gezeichneten Mauer

Die Eingangstür wurde in einem einladenden Blau lackiert. Die umgebende Mauer lässt den Schrecken des vergangenen Krieges noch erahnen.

Ein Gebäude voller Löcher und Schutt

Für den neuen Kindergarten haben wir ein Gebäude von der Stadt Sheyfuniye gepachtet. Der Zustand war zu Beginn ernüchternd. Raketeneinschläge hatten große Löcher in das Dach gerissen, die sanitären Anlagen waren vollständig zerstört, und auch Teile der Umfassungsmauern mussten neu errichtet werden.

Im Januar 2026 begannen die Arbeiten. Der Wiederaufbau selbst ging erstaunlich gut voran. Die eigentliche Geduldsprobe war der Papierkram: Bis alle Genehmigungen der Stadt vollständig vorlagen, verging fast ein Jahr. Doch die Mühe hat sich gelohnt.

Der vom Schutt befreite Innenhof des Kindergartens mit dem Schulgebäude im Hintergrund

Der Innenhof wurde aufgeräumt und der meiste Schutt entfernt. Sehr bald werden unsere Wüstenkinder hier spielen und lernen.

Arbeiter lackieren die blaue Stahlkonstruktion des Vordachs über dem Innenhof

Das Vordach der Schule wurde gesäubert und lackiert und wird nun Schutz vor Wind und Wetter bieten.

Die ersten Kinder sind schon da!

Im Juni dieses Jahres haben wir in den frisch hergerichteten Räumen ein Feriencamp für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren eröffnet. 150 Kinder waren angemeldet. Wo kurz zuvor noch Bauschutt lag, wurde gespielt, gelacht und gelernt.

Und es geht weiter. Zum neuen Schuljahr öffnen wir den Kindergarten regulär und hoffen, dann rund 200 Kinder betreuen zu können. Kinder, die im Krieg viel verloren haben und hier einen sicheren Ort zum Lernen und Aufwachsen finden.

Frisch gestrichener Flur mit neuen Holztüren, Blick in zwei Klassenzimmer

Die Renovierungsarbeiten in der Schule schreiten schnell voran. Das Dach wurde repariert und die Sanitäranlagen aufgebaut. Es gibt neue Türen und ein schöner Anstrich ziert die Wände.

Renoviertes Klassenzimmer mit Holzbänken und großen Fenstern

Ein frisch renoviertes und einladendes Klassenzimmer wartet auf unsere Wüstenkinder.

Kinder stehen in einer Reihe im frisch gestrichenen Flur des Kindergartens

Warum das so wichtig ist

Syrien ist ein vom Krieg zerrissenes Land, und Kinder sind davon am stärksten betroffen. Umso mehr zählt jeder Ort, an dem sie einfach wieder Kind sein dürfen. Wer in ein Kind investiert, investiert in die Zukunft.

Kinder stehen an einer Wand hinter bunten Gymnastikreifen im schattigen Innenhof

Unsere Wüstenkinder spielen im Schatten des geschützten, sauberen Innenhofes.

Eine große Gruppe lachender Kinder und Betreuerinnen im Innenhof des Kindergartens

Genau das ermöglicht ihr

Ein solcher Kindergarten entsteht nicht aus dem Nichts. Er entsteht, weil Menschen wie ihr uns vertrauen und uns die Freiheit geben, dort zu helfen, wo die Not am größten ist. Wir binden Spenden bewusst nicht an einzelne Projekte, sondern setzen sie dort ein, wo sie im richtigen Moment am meisten bewirken.

Wenn ihr uns dabei unterstützen möchtet, ist ein Dauerauftrag die größte Hilfe, denn er erlaubt uns, langfristig zu planen. Schon fünf Euro im Monat machen einen Unterschied. Natürlich zählt auch jede einmalige Spende, und wie immer gilt bei uns: keine Verwaltungskosten, keine Gebühren, jeder Cent kommt an.

Ein Rundgang durch die Schule

Schaut euch gerne diesen Rundgang durch den renovierten Kindergarten an.

Nothilfe in Bangladesch: Über eine Million Menschen von den Fluten betroffen

Nothilfe in Bangladesch: Über eine Million Menschen von den Fluten betroffen

Erdrutsche im größten Flüchtlingslager der Welt!

In Cox’s Bazar liegt das größte Flüchtlingslager der Welt. Über eine Million Rohingya leben dort auf engstem Raum, in einfachen, selbstgebauten Behausungen. Es gibt kaum befestigte Wege, keine Kanalisation und keine freien Flächen, auf die man ausweichen könnte.

Der Monsunregen der vergangenen Wochen hat weite Teile des Lagers überflutet.  Mehr als 5.000 Unterkünfte wurden beschädigt oder zerstört, über 52.000 Menschen sind unmittelbar betroffen, 16 haben ihr Leben verloren, unter ihnen Frauen und Kinder. Wer hier seine Hütte verliert, hat keinen zweiten Ort, an den er gehen kann.

Wasser überall und trotzdem nichts zu trinken

Wie gefährlich diese Katastrophe wirklich ist, zeigt sich erst auf den zweiten Blick. Mit den Fluten wurden in den betroffenen Gebieten rund 3.500 Wasserstellen und über 12.000 sanitäre Anlagen zerstört oder verunreinigt. Familien stehen also mitten im Wasser und haben dennoch nichts Sauberes zu trinken. In einem dicht besiedelten Lager wächst dadurch mit jedem Tag die Gefahr von Durchfallerkrankungen und Seuchen. Für kleine Kinder ist das lebensbedrohlich.

Der denkbar schlechteste Zeitpunkt

Die Rohingya dürfen in Bangladesch nicht arbeiten. Sie haben keine Felder, kein Einkommen, sondern sind vollständig auf humanitäre Hilfe angewiesen. Und ausgerechnet diese Hilfe schrumpft seit Monaten.

Weil international massiv Gelder gekürzt wurden, mussten die Lebensmittelrationen in den Camps erst im April erneut gesenkt werden. Ein Teil der Menschen muss inzwischen mit sieben US-Dollar im Monat auskommen. Von dem, was für die Versorgung der Menschen eigentlich gebraucht würde, kommt inzwischen nur noch ein Bruchteil zusammen.

Unser Team ist bereits im Einsatz

Seit Wochen sind unsere Helferinnen und Helfer vor Ort unterwegs und verteilen das, was jetzt am dringendsten gebraucht wird: Essen und sauberes Trinkwasser. Klassische Nothilfe, unmittelbar dort, wo sonst kaum noch jemand hinkommt.

Hilfe in Not – Bangladesch unter Wasser

Hilfe in Not – Bangladesch unter Wasser

Fluthilfe für Bangladesch

Mit eurer Unterstützung haben wir bereits viel bewegt – jetzt stehen wir erneut vor einer großen Herausforderung. Bangladesch wurde von schweren Monsunregenfällen und Überflutungen getroffen. Millionen Menschen, darunter viele Kinder, kämpfen ums Überleben. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass vielen Menschen geholfen wird.

Wenn das Land überflutet wird

Die Naturkatastrophen in Bangladesch nehmen an Häufigkeit und Intensität zu. Fünf große Flüsse traten Ende August über die Ufer und überschwemmten zahlreiche Ortschaften. Mehr als fünf Millionen Menschen sind in akuter Not. Besonders tragisch ist, dass viele der Betroffenen bereits im Mai dieses Jahres von einer Flut heimgesucht wurden. Die fehlende Infrastruktur und Flüchtlingswellen aus Myanmar verschärfen die Situation zusätzlich.

Kinder leiden dabei am meisten: Mangelernährung und verschmutztes Trinkwasser bedrohen ihre Gesundheit unmittelbar.

Hilfe, die ankommt – Unsere Arbeit vor Ort

Seit den ersten Stunden der Katastrophe ist unser Team vor Ort im Dauereinsatz. Wir bereiten in improvisierten Großküchen einfache Mahlzeiten zu und verteilen sie an die Bedürftigen. Zusätzlich stellen wir Hilfspakete zusammen, die jede Familie eine Woche lang versorgen.

Ein typisches Paket kostet 30 Euro und enthält:

  • 15 kg reis
  • 3 kg Linsen und 3 kg Kartoffeln
  • 2 Liter Öl, Salz und Gewürze
  • Lebenswichtiges Trinkwasser

Dank unserer Logistik kaufen wir große Mengen an Lebensmitteln zu günstigen Preisen ein. So wird jeder Euro effizient genutzt und kommt genau dort an, wo er gebraucht wird. Ein solches Paket hilft somit einer Familie, zwei Wochen lang über die Runden zu kommen.

Von Herzen Danke

Wenn wir zusammenstehen, können wir Großes erreichen. So wie unsere anderen Projekte das Leben vieler Menschen nachhaltig verändert haben, möchten wir auch in Bangladesch dauerhaft Hoffnung und Unterstützung bieten.

Eure Hilfe macht mehr als nur satt – sie verbindet uns über Kontinente hinweg. Jede Spende ist ein Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit, das in den Herzen der Menschen vor Ort ankommt.

 

Lasst uns nicht nachlassen. Gemeinsam können wir helfen – eine Familie nach der anderen.

Brunnenprojekt – spendet Leben an die Dörfer Afghanistans

Brunnenprojekt – spendet Leben an die Dörfer Afghanistans

Eure Brunnen: Hoffnung und Hilfe für die Bergdörfer in Afghanistan

Die Lebensumstände in den Bergen rund um Jalalabad, Afghanistan, sind hart und entbehrungsreich. In einer kargen Landschaft, in der es im Winter bitterkalt wird, fehlt es den Menschen oft am Nötigsten – auch am Zugang zu sauberem Wasser. Die Bewohner, meist Frauen und Kinder, müssen oft kilometerweit laufen, um Wasser für das tägliche Leben zu holen – für das Trinken, die Hygiene und den Anbau sowie für die Tierzucht. Manchmal ist dies überhaupt nicht möglich, was die Umstände sehr erschwert.

Mit eurer Unterstützung konnten wir vor vielen Jahren ein Brunnenprojekt starten, das das Leben in diesen abgelegenen Bergdörfern mit 150 bis 200 Einwohnern grundlegend verändert hat. Unsere Brunnen mit einer Tiefenbohrung von rund 75 Metern liefern nicht nur Wasser zum Überleben, sondern bieten eine bisher noch nie dagewesene Infrastruktur.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Die früheren, oft stundenlangen, schweren Reisen zu weit entfernten Wasserquellen gehören der Vergangenheit an. Die Frauen und Kinder, die sonst den Großteil dieser schweren Arbeit erledigten, können sich nun auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren wie zum Beispiel der Schule, der Arbeit und dem Zusammenfinden in der Gemeinschaft.

Eure Brunnen sind mehr als nur Wasserquellen. Sie sind zu Treffpunkten geworden, an denen die Dorfgemeinschaft zusammenkommt und an denen Kinder spielen können. In Zeiten der Dürre bieten sie auch Menschen aus benachbarten Orten eine dringend benötigte Hilfe. Nicht zu vergessen: Die Brunnen symbolisieren auch die Freundschaft und Brüderlichkeit zwischen den Menschen in Afghanistan und den Unterstützern aus Deutschland. Jede Wasserquelle trägt eine Widmung, die diese besondere Verbindung betont – wie etwa „Von euren Freunden aus Deutschland“.

Langlebigkeit und Zukunftssicherheit

Unsere Brunnen sind auf eine Haltedauer von 10 bis 15 Jahren ausgelegt. Um die langfristige Versorgung zu sichern, wurden die Dorfbewohner darin geschult, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen. Für größere Instandhaltungen werden Rücklagen gebildet, sodass die Brunnen auch in Zukunft funktionsfähig bleiben. Das Konzept der Sadaqa Jariya, der anhaltenden Wohltätigkeit, wird hier von Anfang an durch die Einplanung von Reparaturkosten in das Projekt integriert. Dies sorgt dafür, dass die Brunnen nicht nur gebaut, sondern auch langfristig instand gehalten werden.

Der Weg geht weiter: Neue Brunnen für die Zukunft

Viele weitere Dörfer in der Region hoffen auf eine zuverlässige Wasserversorgung. Wir haben bereits weitere Brunnen projektiert und die Gegebenheiten vor Ort untersucht. Der Bau eines Brunnens dauert in der Regel etwa vier Wochen und kann mit einer persönlichen Dankestafel versehen werden.

Viele von euch haben bereits Brunnen gespendet – sei es für einen verstorbenen Menschen, aus Mitgefühl oder aus dem Wunsch heraus, eine langfristige Spende zu hinterlassen. Der Preis für einen Brunnen inklusive einer Dankestafel, liegt bei 1.250 €. Wenn auch ihr einen Brunnen spenden möchtet, meldet euch bei uns. Gemeinsam können wir den Menschen in den Bergdörfern eine Zukunft mit Hoffnung, Hilfe und Wasser ermöglichen.


Lasst uns weiter ein Dorf nach dem anderen unterstützen. Brunnen für Brunnen verändern wir Leben und schaffen eine bessere Zukunft für die Menschen in den Bergen Afghanistans.

 

So weit entfernt, so tief verbunden — eure Hilfe wirkt zu 100%!

Zahnhygieneprojekt – Ein Lächeln für Indonesien

Zahnhygieneprojekt – Ein Lächeln für Indonesien

Ein Lächeln kann Tausend Worte sagen

Die Zeit vergeht, doch die bleibenden Eindrücke und Erfolge unseres Zahnhygieneprojekts in Indonesien sind unvergesslich. Wir möchten euch einige ganz besondere Momente und Entwicklungen dieses Projekts vorstellen, die nur dank eurer großzügigen Unterstützung möglich waren.

Vor vier Jahren begann unsere Reise in eine Welt, in der Zahngesundheit oft ein vernachlässigter Aspekt der Gesundheitsfürsorge ist, besonders in den abgelegenen Regionen Indonesiens. In Zusammenarbeit mit dem Hilfsverein „Strahlendes Lächeln e.V.“ haben wir das Bewusstsein für Zahngesundheit in den Vordergrund gerückt. Mit fröhlichen und anschaulichen Kursen sowie der Unterstützung lokaler Zahnärzte und Zahnärztinnen konnten wir regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen für Kinder in unseren Waisenhäusern ermöglichen. Dies hat besonders in abgelegenen Gebieten wie dem Dorf Kaluppini, wo solche Dienste selten und meist unerschwinglich sind, einen enormen Unterschied gemacht.

Kleine Gesten können eine große Wirkung entfalten. Jede Spende, sei sie auch klein, trägt dazu bei, dass wir diese wichtige Arbeit fortsetzen können. Euer Beitrag ermöglicht es uns, regelmäßige Zahnbehandlungen durchzuführen und die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Unser Projekt stellt eine echte Ausnahme dar, da wir keine Kosten haben außer den Transportkosten der Kinder. Dies ist möglich, weil engagierte Zahnärzte vor Ort ihre Dienste ehrenamtlich anbieten. Ihre selbstlose Hingabe ermöglicht es uns, regelmäßige Zahnuntersuchungen und -behandlungen durchzuführen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.

Ein junger Student aus Deutschland wurde zu einem integralen Teil dieses Projekts. Durch seine Initiative, Spenden und zahnmedizinische Ausrüstung zu sammeln, hat er einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Projekts geleistet. Sein Engagement, Indonesisch zu lernen und vor Ort Unterricht zu geben, hat die Verbindung zu den Kindern gestärkt und das Projekt noch wirksamer gemacht.

Wir freuen uns, berichten zu können, dass wir die Aktion nun auch auf das Dorf Kaluppini ausweiten konnten, mit der erfreulichen Unterstützung der lokalen Verwaltung. Diese Zusammenarbeit hat es uns ermöglicht, über 100 Dorfkinder zahnmedizinisch zu untersuchen und zu behandeln, und wir sehen Möglichkeiten, diese und ähnliche Aktionen weiter fortzuführen und auszudehnen.

 

Bleiben Sie bitte auch weiterhin an unserer Seite. Ihre Unterstützung ist unersetzlich.

So weit entfernt, so tief verbunden — eure Hilfe wirkt zu 100%!

Opferfest 2023

Opferfest 2023

Ein Rückblick voll Freude und Dankbark

Schon einige Wochen sind seit den Feierlichkeiten zum diesjährigen Opferfest vergangen. Doch sehr gern möchten wir euch nochmals mit einer Auswahl der schönsten Bilder teilhaben lassen an all der Freude, die wir den Menschen mit eurer Hilfe und euren Spenden bereiten konnten. Dazu zählen die gut 150 Ziegen, deren Fleisch wir im Auftrag der Spender zum Kurban in Somalia an hungernde Familien verteilt haben, aber auch die vielen Feierlichkeiten — in Somalia konnten wir dieses Jahr den Kindern zur Feier eine ganz besondere Freude machen und haben den Mädchen einen Ausflug in den Stadtpark von Baydhabo geschenkt. Eine gemeinsame Busfahrt, Herumtollen im Grünen und ungetrübter Spaß am Spielplatz — und ein abschließendes Picknick im Grünen. Für die allermeisten von uns gehören solche Aktivitäten zum Familienalltag, doch für die meisten Kinder der Mädchenschule, viele davon Waisen und Armutswaisen, war es der erste Besuch eines Spielplatzes überhaupt.

Auch in unseren anderen Projektländern konnten wir alle geplanten Feiern abhalten, unsere Wüstenkinder reichlich zum Opferfest beschenken und unzählige Lebensmittelpakete an Familien in Not verteilen. Wir danken euch allen, insbesondere im Namen der Wüstenkinder, für eure Bittgebete und Spenden und hoffen, ihr empfindet ebensoviel Freude an den Fotos wie wir!

 

Für die von Hunger, Dürre und jahrzehntelangen blutigen Unruhen geplagten Menschen sind unsere regelmäßigen Lebensmittelverteilungen eine große Hilfe. Hier ist die Not so groß, dass wir uns wie in den vergangenen Jahren bei den Opfertieren ausschließlich auf Somalia konzentrieren.

Der Ausflug in den Stadtparkt von Baydhabo war das Highlight für die Mädchen unserer Schule. Bereits beim großen gemeinsamen Essen zum Eid wurde ihnen dieser Tag in Aussicht gestellt — und als er endlich gekommen war, war die Freude der Kinder schier unermesslich.

Aus Syrien konnten wir euch schon im letzten Newsletter ein paar Fotos zeigen — doch die Freude der Kinder über jede Menge Spielzeug, Schulhefte, Schuhe und Kleidung aus der „Wüstenkind-Kollektion“ war einfach zu groß, als dass wir es dabei belassen möchten.

Nichts von alledem hätten wir ohne eure Güte umsetzen können. Nur dank eurer Treue zu den schutz- und hilfsbedürftigen Kindern und Erwachsenen in unseren Projektländern können wir diese wertvolle und segensreiche Arbeit machen.
Bitte bleibt auch weiterhin in euren Gedanken und Gebeten bei unseren Wüstenkindern — unsere gemeinsame Sache benötigt eure fortlaufende Unterstützung.

So weit entfernt, so tief verbunden — eure Hilfe wirkt zu 100%!